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150 Menschen starten vergnügt in die Ausbildung

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Einen quicklebendigen Start in die Ausbildungszeit hat die Stiftung Liebenau rund 150 Menschen ermöglicht. Der Ausbildungstag diente den Azubis, FSJ-lern, Bufdis und Studierenden dazu, ihren neuen Arbeitgeber besser kennenzulernen und gleichzeitig auch untereinander Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Eine ausgewogene Mischung aus informativen und vergnüglichen Elementen mit Festivalcharakter prägte diesen Tag.

Rund 150 neue Auszubildende haben bei der Stiftung Liebenau begonnen.

Rund 150 neue Auszubildende haben bei der Stiftung Liebenau begonnen.

Vorstand Prälat Michael H. F. Brock begrüßte die neuen Auszubildenen.

Vorstand Prälat Michael H. F. Brock begrüßte die neuen Auszubildenen.

Bunte Vielfalt an Menschen und Aufgaben

Die Jüngste unter den Neuen ist 16 Jahre alt, die Älteste 42. Die Azubis stammen aus vier Kontinenten und insgesamt 18 verschiedenen Ländern mit einer Bandbreite von A wie Algerien bis V wie Venezuela. Die meisten von ihnen machen eine Ausbildung in sozialen Berufen, vor allem in der generalistischen Pflegeausbildung und der Heilerziehungspflege. Da die Stiftung Liebenau in insgesamt 16 verschiedenen Berufen ausbildet, mischen sich auch Azubis der kaufmännischen und gewerblichen Bereiche in diese bunte Vielfalt aus Menschen und Aufgaben. Die Azubis starteten in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich in den Ausbildungstag und erhielten dabei viele Informationen über Strukturen, Ziele und Aufgaben der Stiftung Liebenau.

 

Menschlichkeit als gemeinsame Basis

Geschickt band Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, die neuen Auszubildenden in seine Begrüßungsansprache ein. Immer wieder wies er ihnen verschiedene Rollen zu und bat sie gruppenweise, sich dementsprechend von ihren Plätzen zu erheben. Damit führte er eindrucksvoll vor Augen, wozu die Einteilung in Nationalitäten, Altersgruppen oder Religionszugehörigkeiten führt: „Wer die Welt so ansieht, denkt in Grenzen“, erklärte er. Jesus von Nazareth habe jedoch dieses System aus Bewertung und Leistung überwunden. Das bedeutet: „Wir sind alle gleich viel wert. Jeder Mensch hat das natürliche Recht, dass sich ein anderer um ihn kümmert“, sagte Brock und verwies damit auch auf die Grundlage der Stiftung Liebenau: „Der Wert, der uns verbindet, heißt Menschlichkeit.“

 

Persönliche Kontakte bei guter Stimmung

„Mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen, ist super“, sagt hinterher der 28-jährige Osaretin. Er stammt aus Nigeria, hat bei der Stiftung Liebenau bereits Pflegehelfer gelernt und jetzt eine Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen. Den Ausbildungstag, der nach dem inhaltlichen Teil in das gesellige „Social’n’Fun“-Festival überging, findet er ebenfalls super. „Die Stimmung ist gut und man trifft nette Leute.“ Ähnlich erlebt die 23-jährige Nichole von den Philippinen diesen Tag. „Ich bin glücklich, dass ich hier Menschen kennenlernen kann“, sagt die junge Frau, die erst vor wenigen Wochen nach Deutschland gekommen ist, um bei der Stiftung Liebenau eine Ausbildung zur Pflegefachkraft zu absolvieren. Denselben Beruf lernt auch die 45-Jährige Anja, die wie viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Liebenau zum Social’n’fun-Festival gekommen war. Sie erfüllt sich als Späteinsteigerin den Berufswunsch, den sie schon in jungen Jahren gehegt, aber zugunsten eines anderen Berufs zurückgestellt hatte. Jetzt ist sie bereits im zweiten Ausbildungsjahr und froh, dass sie sich für diesen Weg entschieden hat.

 

Weitere Infos zur Ausbildung in der Stiftung Liebenau finden Sie hier.

 

 

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Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
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