39 moderne, assistenzgestützte Wohnungen
Bevor es zur Besichtigung des Rohbaus ging, informierte das Team vorab über Größe und Grundriss der entstehenden Wohnungen sowie über die vielfältigen Assistenz- und Unterstützungsangebote vor Ort. „Wir bieten hier ein selbstbestimmtes Leben auf der einen Seite, andererseits gibt es auch zahlreiche Unterstützungsangebote“, erklärte Oezlem Ulu, die das Case- und Care-Management im Service-Wohnen übernimmt. Neben den 39 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen entsteht auf dem Campus noch eine Tagespflege für Menschen, die zwar weiterhin zuhause leben möchten, aber tagsüber Betreuung und Aktivierung wünschen. In den Neubau, direkt neben dem Haus der Pflege Martinus, zieht die ebenfalls zur Stiftung Liebenau gehörende Sozialstation St. Anna mit ein, so dass eine umfassende Versorgung vor Ort garantiert ist.
Symbiose von Technik und menschlicher Fürsorge
Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Verbindung von technischer Unterstützung und menschlicher Fürsorge. Sämtliche Wohnungen werden mit intelligenten Assistenzsystemen und Sensoren ausgestattet. Diese können Auffälligkeiten erkennen und im Bedarfsfall Hilfe organisieren. Gleichzeitig setzt der Pflegecampus bewusst auf persönliche Begleitung und soziale Nähe. „Die Sensortechnik macht das ganz nebenher und unauffällig. Unser Case- und Care-Management führt täglich ein ‚Wohlauf-Gespräch‘ mit jedem Bewohnenden und kann so frühzeitig auf mögliche Veränderungen reagieren“, erklärte Regionalleiterin Linda Kraft. Präventiv wirken und auf Dinge wie eine drohende Vereinsamung oder beginnende Demenz frühzeitig reagieren, so lautet das Credo. „Wir wollen nicht erst warten, bis ein Ereignis eintritt, sondern schon bereits im Vorfeld tätig werden“, so Kraft weiter.
Gelebte Gemeinschaft
Großen Wert legt der Pflegecampus zudem auf das gemeinschaftliche Miteinander. Herzstück wird ein großzügiger Gemeinschaftsraum sein, der für Geburtstagsfeiern, Jubiläen, private Veranstaltungen und regelmäßige Treffen genutzt werden kann. Geplant sind unter anderem wöchentlich zwei gemeinsame Nachmittage bei Kaffee und Kuchen sowie Bewegungsangebote, wie etwa Yogastunden. Die wöchentlichen Zusammenkünfte bieten zudem die Gelegenheit, im zwanglosen Rahmen mögliche Probleme oder Wünsche offen anzusprechen und in der Gemeinschaft zu diskutieren.
Begeisterung für Wohnkonzept
Die Interessierten zeigten sich nach einem Rundgang durch die Baustelle begeistert von den modernen Wohnungen, und viele ließen sich bereits auf eine Warteliste eintragen. Jede der Wohnungen verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse. Die durchweg positive Resonanz zeigte, dass das Konzept den Nerv vieler Menschen trifft. Der Pflegecampus Martinus verbindet selbstbestimmtes Wohnen, moderne Technik, professionelle Begleitung und gelebte Gemeinschaft.




