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Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für berufliche Teilhabe

BERLIN - Menschen mit Behinderungen sind auf dem Arbeitsmarkt deutlich unterrepräsentiert. Das geht aus heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach war im Jahr 2017 der Anteil der Berufstätigen und Arbeitssuchenden unter den Menschen mit Behinderung nicht einmal halb so hoch (30 %) wie unter den Menschen ohne Behinderung (65 %).

Dazu erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) Tobias Schmidt:

„Diese Zahlen sind ernüchternd und machen deutlich, dass deutlich mehr Anstrengungen von Politik und Wirtschaft nötig sind, damit Menschen mit Behinderung den Übergang auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen. Dazu verpflichtet auch die UN-Behindertenrechtskonvention, die die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung einfordert. Eine gute Ausbildung ist für junge Menschen mit Behinderung der Schlüssel zur beruflichen Teilhabe. Berufsbildungswerke schaffen dieses Fundament und eröffnen beruflichen Startchancen. Dass eine Ausbildung in einem unserer 51 Berufsbildungswerke lohnt, zeigen aktuelle Zahlen: Zwei Drittel unserer Auszubildenden finden nach erfolgreich bestandener Kammerprüfung einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt. So fördern Berufsbildungswerke gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Wichtig ist, dass Unternehmen junge Menschen mit Behinderung fördern und einstellen. Diese Verantwortung besteht umso mehr in der Coronakrise.“
 
Hintergrund:
Berufsbildungswerke haben in einer inklusiven Arbeitswelt ihren festen Platz. Sie qualifizieren jedes Jahr rund 15.000 junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen in über 250 Berufen. Damit schaffen sie neue Perspektiven und Chancen zur beruflichen Teilhabe für viele Jugendliche. Die Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich unter dem Dach der BAG BBW zusammengeschlossen.
 

 

 

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