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Familienzuwachs in Tirol: Das Klaraheim in Hall

TIROL/ÖSTERREICH – Die Stiftung Liebenau hat im Mai den Betrieb des Klaraheims in Hall vom Orden der Tertiarschwestern übernommen. Für die 58 pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeitenden läuft der Betrieb wie gewohnt weiter. Auch die Ordensschwestern im Klaraheim kommen ihren Aufgaben wie zuvor nach und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau als kompetenten und erfahrenen Partner.

(v. li.) Geschäftsführer Klaus Müller (Stiftung Liebenau), Sr. Gertrud Schernthanner, Provinzoberin Provinz Hall und bisherige Geschäftsführerin zusammen mit Sr. Maria Luise Eberharter, Pflegedienstleiter Richard Kuster und Heimleiterin Claudia Angerer-Foissner (Alle Personen wurden zuvor negativ auf das Coronavirus getestet und sind bereits geimpft, deshalb ohne Abstand und Maske).

„Wir erwarten einen regen Austausch von Kompetenz und Erfahrung und ein lebendiges Miteinander“, sagt Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich. „Gemeinsam mit allen Verantwortlichen möchten wir das bestehende Pflege- und Betreuungskonzept weiterentwickeln.“ Mit dem Klaraheim betreibt die Liebenau Österreich jetzt insgesamt elf Pflegeheime mit rund 650 Plätzen, außerdem Heimgebundene Wohnungen, eine Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt“, eine Pflegewohngemeinschaft, Betreutes Wohnen sowie eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

 

Ähnliche Grundsätze

Die Tertiarschwestern kennen die Stiftung Liebenau bereits aus Italien, durch die ehemalige Privatklinik Grieserhof in Bozen. „Wir handeln nach ähnlichen Grundsätzen“, sagt Schwester Gertrud Schernthanner, Provinzoberin der Provinz Hall in Tirol, die das Klaraheim bis zur Übernahme durch die Stiftung Liebenau zusammen mit Schwester Maria Luise Eberharter geschäftsführend vertreten hat.

 

„Klaraheim-Spirit“

Das Klaraheim wurde im Jahr 1961 im Zuge der Klostererweiterung errichtet. Damals war es eines der ersten Häuser, das schwer pflegebedürftige Menschen aufnahm. Heute leben dort 58 ältere Menschen (davon acht Ordensschwestern) mit 35 Ordensschwestern Tür an Tür. Von außen ist nicht zu erkennen, wo das Klaraheim endet und das Kloster beginnt. Auch im Inneren verschwimmen die Grenzen. Denn alle, die im Klaraheim leben und arbeiten, profitieren vom harmonischen Miteinander. Im Haus spricht man vom spürbaren und in der Region bekannten „Klaraheim-Spirit“. Der Klostergarten ebenso wie der geschmückte Eingangsbereich, das Café und die Kapelle zeugen vom Wirken der Ordensfrauen. Darüber hinaus engagieren sie sich auch in der Betreuung der Bewohner.

 

 

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