Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

FASD-Awareness Day 2026: Leben mit einer fetalen Alkoholspektrumstörung

Meckenbeuren/Liebenau- FASD (Fetale Alkoholspektrumstörungen) entstehen durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Die Auswirkungen begleiten die Betroffenen ein Leben lang. Sie können unter anderem das Lernen, das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, die Planung, die Impulskontrolle und die Bewältigung des Alltags beeinträchtigen. Viele dieser Einschränkungen sind von außen nicht sichtbar. Umso wichtiger sind Verständnis, passgenaue Unterstützung und ein realistischer Blick auf die Lebenssituation der Betroffenen.

Eine Collage mit Portraitfotos.

Rund um den FASD-Awareness Day am 9. September macht die Liebenau Teilhabe auf das Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) aufmerksam.

 

Die Initiative wurde von der FASD-Beratungsstelle der Liebenau Teilhabe entwickelt und möchte das Leben mit FASD aus einer besonderen Perspektive zeigen: Menschen mit FASD kommen selbst zu Wort und teilen ihre persönlichen Erfahrungen.

 

Mit der Initiative möchte die Liebenau Teilhabe die Lebensrealität von Menschen mit FASD sichtbarer machen, Vorurteile abbauen und das Bewusstsein für die vielfältigen Auswirkungen der Behinderung stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Diagnosen oder Defizite, sondern die Erfahrungen und Perspektiven der Betroffenen.

Ein junger Mann lächelt in die Kamera
Julian: „Wenn viele Menschen reden oder viel um mich herum passiert, fällt es mir schwer, mich auf etwas zu konzentrieren. Dann brauche ich manchmal etwas Zeit oder Ruhe.“
Eine junge Frau mit einem Paddel
Luna: „Ich will alles alleine schaffen. Doch manchmal hilft es, wenn jemand mit mir den Überblick behält.“
Ein Foto eines Mannes, der in einer Wiese sitzt.
Fabian: „Wenn ich unter Druck gerate, ist vieles, was ich eigentlich weiß oder kann, plötzlich wie verschwunden. Das frustriert mich und andere verstehen oft nicht, warum.“
Ein Mann lächelt in die Kamera und angelt.
Tommy: „Angeln bedeutet für mich Ruhe. Ich kann mich ganz auf den Moment konzentrieren. Dass ich meinen Angelschein geschafft habe, macht mich bis heute stolz.“
Ein Portraitfoto einer jungen Frau mit Brille.
Emily: „Man sieht mir nicht an, wie viel Kraft mich manche Alltagssituationen kosten. Deshalb verstehen andere manchmal nicht, warum ich Unterstützung brauche.“
Eine Frau neben einem Pferd.
Josie: „Manchmal wirkt mein Verhalten anders, als ich es meine. Dann wünsche ich mir, dass Menschen nachfragen, statt vorschnell zu urteilen.“
Ein Mann sitzt auf einem Gartenstuhl
„FASD gehört zu meinem Leben. Aber es beschreibt nicht alles, was mich ausmacht.“
Eine Frau schaut in die Kamera
Sophia: „Nein zu sagen, fällt mir schwer. Dann gerate ich an Menschen, die mir nicht guttun.“
Ein junger Mann lächelt in die Kamera und zeigt den "Daumen hoch"
Thorsten: „Es macht mich glücklich, wenn ich meine Stärken einbringen und Verantwortung übernehmen kann.“

 

 

Bunt, fachlich fundiert und voller Leben: Erfahren Sie in Interviews und Reportagen mehr über unsere spannende Arbeit in unseren Themendossiers >

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse(at)stiftung-liebenau.de