Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Hunderte beim „Tag der offenen Baustelle“ auf dem neuen Pflegecampus Adolf Gröber

Weingarten- Auf überwältigendes Interesse ist der „Tag der offenen Baustelle“ am 13. Juni am neuen Pflegecampus Adolf Gröber der Stiftung Liebenau in Weingarten gestoßen. Etwa 300 Interessierte nutzten an diesem Tag die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom künftigen Wohn- und Betreuungskonzept zu machen. Trotz des noch laufenden Rohbaus konnten die Besucher bereits einen umfassenden Eindruck von den entstehenden 35 Service-Wohnungen gewinnen.

Eine Frau vor einer Infotafel.

Case- und Care-Managerin Helena Fening hatte für jeden Gast Informationen und die passenden Grundrisse parat.

Ein großes Gebäude mit Gerüst.

Gespannt warteten die Besucherinnen und Besucher auf den Beginn eine der Führungen durch den Rohbau.

Eine Personengruppe vor einer Infotafel.

Claudia Schnell und Helena Fening von der Sozialstation St. Anna informierten über das Pflegekonzept.

Ein Mann erklärt einer Personengruppe etwas.

Jonas Kimmig, Einrichtungsleiter vom Adolf-Gröber-Haus, gab vor der Besichtigung einige Informationen.

35 moderne, assistenzgestützte Wohnungen

Bevor es zur Besichtigung des Rohbaus ging, informierten Pflegedienstleitung Claudia Schnell und Case- und Care-Managerin Helena Fening vorab über Größe und Grundriss der entstehenden Wohnungen sowie über die vielfältigen Assistenz- und Unterstützungsangebote vor Ort. „Wir bieten hier ein selbstbestimmtes Leben auf der einen Seite, andererseits gibt es auch zahlreiche Unterstützungsangebote“, erklärte Fening. Neben den 35 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen auf dem Campus noch 15 Tagespflegeplätze für Menschen, die zwar weiterhin zuhause leben möchten, aber tagsüber Betreuung und Aktivierung wünschen. In den Neubau, direkt neben dem Adolf-Gröber-Haus, zieht ebenfalls die Sozialstation St. Anna mit ein, so dass eine umfassende Versorgung vor Ort garantiert ist.

 

Symbiose von Technik und menschlicher Fürsorge

Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Verbindung von technischer Unterstützung und menschlicher Fürsorge. Sämtliche Wohnungen werden mit intelligenten Assistenzsystemen und Sensoren ausgestattet. Diese können Auffälligkeiten erkennen und im Bedarfsfall Hilfe organisieren. Gleichzeitig setzt der Pflegecampus bewusst auf persönliche Begleitung und soziale Nähe. „Die Sensortechnik macht das ganz nebenher und unauffällig. Unser Case- und Care-Management führt täglich ein ‚Wohlauf- Gespräch‘ mit jedem Bewohnenden und kann so frühzeitig auf mögliche Veränderungen reagieren“, erklärte Regionalleiterin Heidi Maier. Präventiv wirken und auf Dinge wie eine drohende Vereinsamung oder beginnende Demenz frühzeitig reagieren, so lautet das Credo. „Wir wollen nicht erst warten, bis ein Ereignis eintritt, sondern schon bereits im Vorfeld tätig werden“, so Maier weiter.

 

Gelebte Gemeinschaft

Großen Wert legt der Pflegecampus zudem auf das gemeinschaftliche Miteinander. Herzstück wird ein großzügiger Gemeinschaftsraum sein, der für Geburtstagsfeiern, Jubiläen, private Veranstaltungen und regelmäßige Treffen genutzt werden kann. Geplant sind unter anderem wöchentlich zwei gemeinsame Nachmittage bei Kaffee und Kuchen sowie Bewegungsangebote, wie etwa Yogastunden. „Dieses Haus lebt von der Gemeinschaft“, betonte Helena Feining. Die wöchentlichen Zusammenkünfte bieten zudem die Gelegenheit, im zwanglosen Rahmen mögliche Probleme oder Wünsche offen anzusprechen und in der Gemeinschaft zu diskutieren.

 

Begeisterung für Wohnkonzept

Die Interessierten zeigten sich nach einem Rundgang durch die Baustelle restlos begeistert von den modernen Wohnungen, und viele ließen sich bereits auf eine Warteliste eintragen. Alle Wohnungen, die zwischen 50 und 90 Quadratmeter umfassen, verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Diejenigen, die zur Burachstraße hin gelegen sind, können zudem mit einem besonderen Highlight aufwarten: „Hier geht direkt der jährliche Blutritt vorbei. Sie haben dann sozusagen ein VIP-Ticket hier auf Ihrem Balkon“, erklärte Pflegedienstleiterin Martha Merk schmunzelnd. Die durchweg positive Resonanz zeigte, dass das Konzept den Nerv vieler Menschen trifft. Der Pflegecampus Adolf Gröber verbindet selbstbestimmtes Wohnen, moderne Technik, professionelle Begleitung und gelebte Gemeinschaft. Gefördert wird der Neubau unter anderem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Heizzentrale von der BAFA.

 

 

Bunt, fachlich fundiert und voller Leben: Erfahren Sie in Interviews und Reportagen mehr über unsere spannende Arbeit in unseren Themendossiers >

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse(at)stiftung-liebenau.de