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Investitionen in berufliche Rehabilitation lohnen sich

BERLIN - Heute präsentiert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) eine Konjunkturprognose und macht weitergehende Vorschläge für ein Investitionsprogramm, mit dem die Coronakrise bewältigt und das Wachstumspotential gestärkt werden kann.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), Tobias Schmidt:

„Das jüngst von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket enthält wichtige Maßnahmen, die die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abfedern. Es ist vor allem zu begrüßen, dass Prämien für Betriebe verankert werden, die Ausbildungsplätze aufrechterhalten bzw. neu schaffen.

Kleinere und mittlere Unternehmen sind für die 51 Berufsbildungswerke vor Ort unverzichtbare Partner, wenn es darum geht, jungen Menschen mit Behinderung Starthilfen in die berufliche Ausbildung zu geben. Die gemeinsame Ausbildung mit Betrieben gehört inzwischen zum Reha-Alltag in Berufsbildungswerken. 22 % der Ausbildungen finden verzahnt mit Unternehmen aus der Region statt, die dabei helfen, die Ausbildung so praxisnah und arbeitsmarktorientiert wie möglich zu gestalten.

Es ist für die berufliche Rehabilitation von jungen Menschen mit Behinderung daher positiv, dass die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket Unternehmen unterstützt, die aktuell straucheln. Das ist wichtig, damit Jugendliche mit Behinderung auch nach der Coronakrise Chancen auf eine gute Ausbildung haben."

Info:
Berufsbildungswerke haben in einer inklusiven Arbeitswelt ihren festen Platz. Sie qualifizieren jedes Jahr rund 15.000 junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen in über 250 Berufen. Damit schaffen sie neue Perspektiven und Chancen zur beruflichen Teilhabe für viele Jugendliche. Die Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich unter dem Dach der BAG BBW zusammengeschlossen.

 

 

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