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Max-Gutknecht-Schule belegt 5. Platz beim Ulmer Jugendpreis

Ulm – Beim diesjährigen Ulmer Jugendpreis für eine bessere Zukunft wurde das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Schulgartenprojekt der Max-Gutknecht-Schule (MGS) mit dem 5. Platz ausgezeichnet. Die Sonderberufs(fach-)schule für förderbedürftige Jugendliche am Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) in Ulm ist eine Einrichtung des Liebenau Berufsbildungswerks Ravensburg.

Mehrere Schüler stehen auf einer Bühne und präsentieren ihr Projekt.

Die Schülerinnen und Schüler der Max-Gutknecht-Schule in Ulm präsentieren ihr Schulgartenprojekt im Rahmen des Ulmer Jugendpreises für eine bessere Zukunft. Foto: Sonja Fiedler-Tresp, Südwestpresse

Drei Schüler arbeiten in einem Garten.

Die Schülerinnen und Schüler der Max-Gutknecht-Schule in Ulm bei ihrer Arbeit im Grünen im Rahmen des Schulgartenprojekts.

Vom verwilderten Kleingarten zum naturnahen Lernort

Das Schulgartenprojekt wurde Anfang 2025, unter Federführung der MGS, gemeinsam mit dem RAZ und der Berufsvorbereitenden Einrichtung Ulm ins Leben gerufen. Ausgangspunkt war ein stark verwilderter Kleingarten, der von der Stadt Ulm gepachtet wurde. Ziel des Projekts ist es, den Garten zu einem naturnahen Lern- und Begegnungsort zu entwickeln. „Dabei erwerben die Schülerinnen und Schüler praxisnahe Kenntnisse in den Bereichen Natur, Umwelt und Gartenbau sowie wichtige handwerkliche Fähigkeiten“, sagt Feras Rüdiger, der projektbegleitende Lehrer der MGS. Zu den bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Reparatur einer Gerätehütte, der Bau von Hochbeeten, Nistkästen und eines Insektenhotels, die Gestaltung von Wegen und Aufenthaltsbereichen sowie die Bepflanzung mit regionalen Nutz- und Zierpflanzen.

 

Auszeichnungen für nachhaltiges Engagement

Der Ulmer Jugendpreis für eine bessere Zukunft zeichnet Projekte von Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse aus, die sich kreativ mit Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, fairen Arbeitsbedingungen, sozialem Engagement oder nachhaltiger Entwicklung beschäftigen. In diesem Jahr wurde der Preis zum zweiten Mal verliehen. Die Plätze 1 bis 4 belegten das Carl-Lämmle-Gymnasium Laupheim (3.000 Euro Preisgeld für Platz 1), das Burggymnasium Schorndorf und zwei Gruppen des Kollegs der Schulbrüder Illertissen.

 

Preisgeld für die MGS verdoppelt

Für die MGS hielt die Preisverleihung eine besondere Überraschung bereit: Für den 5. Platz war eigentlich ein Preisgeld von 500 Euro vorgesehen. Eines der fördernden Unternehmen, die Hermann Bantleon GmbH, entschied sich spontan, die Summe auf 1.000 Euro zu verdoppeln – eine schöne Anerkennung für das Engagement der Schülerinnen und Schüler ihm Rahmen ihres Schulgartenprojekts. Mit einem Augenzwinkern auf die Spatz-Trophäe des Ulmer Jugendpreises sagt Schulleiter Gernot Schlecht: „Der Spatz in der Hand wurde ordentlich aufgepäppelt.“ Gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern freut er sich über die Verdoppelung des Preisgeldes. „Mit diesem zusätzlichen Betrag können weitere geplante Maßnahmen und Anschaffungen für den Schulgarten umgesetzt werden.“

 

 

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