Angekommen
Miriam Stump wirkt sehr zufrieden. Mit ihrer Arbeit und mit ihrer Arbeitsstelle. Seit Juni dieses Jahres arbeitet sie für die Stiftung Liebenau. Zunächst im Flexteam Pflege. Das bedeutete für sie wechselweise Einsätze im Haus St. Wunibald und im Haus St. Ulrika in Mengen, die beide zu den Pflegegesellschaften der Stiftung Liebenau gehören. Ein ehemaliger Kollege beim früheren Arbeitgeber habe sie mit den Worten „Probier das doch mal“ ins Flexteam „gelockt“. Gesagt, getan. Alles ging schnell und unkompliziert. Zwei Worte, die Miriam Stump im Gespräch noch öfter benutzen wird.
Rasche Einarbeitung
„Ich wurde ganz herzlich von Tag eins an aufgenommen“, schwärmt sie und bezieht sich dabei auf beide Häuser. „Das Flexteam ist cool von der Sache her.“ Ein Vorteil war für sie, dass sie fixe Arbeitszeiten hatte. Ihre freien Tage waren planbar. Lediglich die beiden Einsatzorte wechselten. Zum Einsatz kam Miriam Stump immer in jenem Haus, wo etwa wegen Krankheit, Urlaub oder Überstundenabbau Bedarf war. Rasch hat sie sich in den zwei Häusern eingearbeitet. So gut, dass man sie in beiden Teams als feste Mitarbeiterin umworben hat.
Wunsch nach Zugehörigkeit
So sehr sie von den Vorteilen des Flexteams angetan ist, so sehr hatte sie auch den Wunsch, wieder in einem festen Team zu arbeiten. „Ich bin jemand, der gerne sein Gewohntes hat“, erklärt sie. Schließlich blieb sie dem Haus in Scheer treu. Entscheidend war auch die Nähe zum Wohnort, wodurch ihr Arbeitsweg kurz ist. Vielmehr spielte jedoch der Wunsch nach Zugehörigkeit eine Rolle. Im Haus St. Wunibald habe sie jetzt ihre „Arbeitsfamilie“ um sich. Sie wisse, was sie erwartet. Sie kennt sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Kolleginnen und Kollegen. „Viele sind einem ans Herz gewachsen“, so die Fachkraft und Schichtleiterin.
Verstärkung
Während der dreimonatigen Arbeit im Flexteam Pflege war das Flex-Büro in der Zentrale in Liebenau ihr Kontakt. Dahin konnte sie sich bei Fragen wenden, etwa zur App für die Mitarbeitenden oder zur Zeiterfassung, was sie in der Form von der früheren Arbeitsstelle noch nicht kannte. Das Team rund um Leiterin Natalie Hoss habe sie richtig gut, schnell und unkompliziert betreut. „Sie haben immer sofort reagiert und sämtliche Fragen geduldig und freundlich beantwortet“, schildert Miriam Stump. Mit dem Wechsel zur Festanstellung im Haus St. Wunibald ist Meryem Dikbas ihre Ansprechpartnerin. Die Einrichtungsleiterin und ihr Team freuen sich über die feste Kollegin, die „sich schnell und gut integriert hat“.
Spaß am Beruf
Rechnet man ihre dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin hinzu, übt Miriam Stump ihren Beruf seit fast 20 Jahren aus. „Er macht mir immer noch viel Spaß. Es wird nie langweilig“, strahlt sie. Kein Tag sei wie der andere. Faszinierend an ihrem Beruf findet sie, dass jeder Mensch seine Geschichte mitbringt und jeder auf seine Art einzigartig ist. Dass man an den Emotionen der Menschen teilhaben könne. Schon ein „Bis morgen“ bei Dienstschluss tue gut. Man kann sehen, wie Miriam Stump bei den zwei Worten das Herz aufgeht.
