Älteres Ehepaar vor ihrem Haus
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Zustifterrente

Ein besonderes Angebot der Stiftung Liebenau für Immobilienbesitzer ist die ZustifterRente. Sie wurde von uns speziell für Eigenheimbesitzer geschaffen, die im Alter ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen wollen und gerne über mehr Geld verfügen möchten, um sich die schönen Dinge des Lebens zu leisten.

 

Bei dieser Form der Immobilienverrentung erwirbt die Stiftung Liebenau das Haus oder die Wohnung. Den „ZustifterRentnern“ – Alleinstehenden oder Paaren ab etwa 68 Jahren – wird ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch gesichert und sie erhalten eine befristete oder lebenslange Rente.

 

Damit Sie so lange wie möglich in Ihrem Zuhause wohnen bleiben können, bieten wir Ihnen bei Bedarf mit unseren Angeboten der Stiftung Liebenau Pflege vielfältige Unterstützung.

 

Die ZustifterRente - eine innovative Lösung für die ZustifterRentner und für das Gemeinwohl.

 

 

Weitere Informationen zur ZustifterRente.

Interview mit Christoph Sedlmeier, Leiter der Abteilung Zustifterrente und Konzeptentwicklung

Christoph Sedlmeier beim 1. Fachtag der Immobilienverrentung im Schloss Liebenau.

Wie kommt die Stiftung Liebenau überhaupt dazu, eine Immobilienverrentung anzubieten?

Angefangen hat alles mit einem Zufall. Eine ältere Dame die in finanzielle Nöte geraten ist, hat bei uns Hilfe gesucht. Wir haben uns speziell für diesen Einzelfall Gedanken gemacht, wie wir helfen können und sind dabei auf die Immobilienverrentung gekommen. Weil wir alle nötigen Ressourcen im Haus haben, entwickelten wir ein Produkt daraus. Grundlage unserer Aktivität in diesem Bereich ist aber unsere Fachlichkeit und unser Wissen um die Bedürfnisse von älteren Menschen, denn die sollen ja schließlich auch davon profitieren. Wir sehen uns ein Stückweit als „Kümmerer“ und setzen uns mit jedem Kunden intensiv auseinander.

 

Wie erfolgreich sind Sie mit der Zustifterrente?

Wir haben bisher 70 erfolgreiche Verrentungen durchgeführt, mit  sehr zufriedenen Kunden. Das ist nicht selbstverständlich, gerade wenn man bedenkt, dass die Senioren ihr liebgewonnenes Eigentum verkaufen. Diese psychologische Hürde ist nicht zu unterschätzen. Es hat sich aber gezeigt, dass die finanzielle Entlastung oft eine große Befreiung darstellt und Zweifel ausräumt. Eine Immobilie kann für alte Menschen ja durchaus zu einer Last werden, weil sie Kapital bindet, das nicht mehr für die Gestaltung des Lebensabends zur Verfügung steht. Da wir nicht mit standardisierten Verträgen arbeiten,  sind wir zudem sehr flexibel, wenn sich die Lebenssituation unserer Kunden verändert.

 

Kürzlich haben sie mit ihrer Abteilung „Zustifterrente und Konzeptentwicklung“ in Liebenau den Fachtag zur Immobilienverrentung veranstaltet. Kein alltäglicher Ort für so eine Zusammenkunft?

Als gemeinnützige Stiftung zählen wir nicht zu den üblichen Verdächtigen im Finanz- und Immobiliensektor, das stimmt. Dennoch sind wir mit der Immobilienverrentung seit über 12 Jahren am Markt und haben in dieser Zeit umfangreiche Erkenntnisse über die Bedürfnisse der Interessenten sammeln können. Tausende von Senioren haben dieses Angebot bereits bei uns angefragt. Diese Erfahrungen wollten wir mit Fachleuten aus allen Bereichen rund um die Immobilienwirtschaft teilen und in Austausch mit ihnen kommen. Natürlich geht es auch darum, die Immobilienverrentung bekannter zu machen.

 

Ist die Stiftung Liebenau offen für Kooperationen?

Unbedingt, dabei spielt es zunächst auch keine Rolle ob es sich um Institutionen aus dem gemeinnützigen oder gewerblichen Bereich handelt. Wir möchten die Immobilienverrentung, als eine von mehreren Möglichkeiten für die Nutzung einer Immobilie zur Altersversorge, bekannter machen. Aus diesem Grund betrachten wir andere Anbieter und Institutionen auch nicht als Konkurrenz. Voraussetzung für uns ist allerdings immer ein guter Leumund des potentiellen Partners.