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Anstifter 2/2019


Der neue Anstifter ist da!

 

Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau wird an Händen und Füßen gepackt, jemand hält den Kopf und einer gibt Anweisungen. Sie wehrt sich heftig gegen die weißen Fixiergurte. Dann hört sie das Klicken der Verschlüsse. Eine Sitzwache wird eingeteilt. Die junge Frau kommt nicht zur Ruhe. Ein drastisches Bild wie es in der Realität sehr selten vorkommt. Es verdeutlicht aber das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM). Freiheit, der freie Willen, ist einer der höchsten Werte für uns. Ein Leben in Autonomie und Selbstbestimmung: Das möchte die Stiftung Liebenau mit ihrer Arbeit den von ihr betreuten Menschen ermöglichen. Das klingt freilich einfacher, als es ist. Körperliche, geistige oder seelische Einschränkungen können die freie Lebensgestaltung begrenzen. Hinzu kommen institutionelle und soziale Grenzen. Im Ethikkomitee der Stiftung Liebenau, unter Leitung von Bernhardt Preusche, hat man sich mit der Freiheit und ihren Einschränkungen beschäftigt.
 

Den Artikel „Über die Freiheit und ihre Grenzen“ sowie das gesamte Magazin mit dem Schwerpunktthema „Freiheit: geht vor“ können Sie sich hier als PDF oder e-book ansehen:

Anstifter 2/2019

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