Themendossiers
Vermutlich kennt es jeder: Wir wippen mit den Füßen oder singen vielleicht leise mit, wenn uns ein Song gefällt. Der Besuch einer Kunstausstellung bringt uns auf andere Gedanken. Auch wenn wir selbst kreativ tätig sind, ändert sich oftmals die eigene Stimmung. Meditieren, Beten mag nicht jedermanns Sache sein, aber für die Praktizierenden ändert sich mit einer Unterbrechung des Tagesablaufs lang- und kurzfristig die Konzentrationsfähigkeit und Resilienz. Das neue Themendossier „Heile, heile Seele“ zeigt die große Wirkkraft von Musik, Kunst und Seelsorge auf Menschen, die wir betreuen und begleiten.
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In diesem Schwerpunkt dreht sich alles um die vielfältigen Talente, Begabungen und Stärken von Mitarbeitenden und Klientinnen und Klienten in unseren Einrichtungen. Ob musikalisch, künstlerisch oder empathisch begabt: Wir stellen Menschen vor, deren Talente verbinden, bereichern und das Miteinander stärken. Denn Talent entfaltet seine Kraft besonders dann, wenn es geteilt und weitergegeben wird. Auch wie individuelle Stärken gezielt in der Personalarbeit genutzt werden – und dabei eine echte Win-Win-Situation entsteht – zeigt dieser Schwerpunkt auf.
Erfahren Sie in unserem Themenschwerpunkt Soziales gestalten, wie wir in den Bereichen Pflege, Teilhabe, Gesundheit, Bildung aktiv sind und unsere Angebote & Dienstleistungen weiterentwickeln. Entdecken Sie, wie wir beispielsweise den Inklusionsgedanken umsetzen, welchen Mehrwert unsere Quartiersprojekte durch Vernetzung vor Ort schaffen und welche politischen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Sprich: Wie wir das Soziale gestalten und was es dafür braucht.
Bewegung ist weit mehr als nur körperliche Aktivität – sie ist der Motor für ein erfülltes und gesundes Leben. Sie erhält die Mobilität, wirkt präventiv und fördert soziale Kontakte. Insbesondere Menschen mit Behinderungen und Ältere können von Bewegungsangeboten profitieren, auch wenn ihre Beweglichkeit eingeschränkt ist. Daher spielen solche Angebote auch in den Einrichtungen der Stiftung Liebenau eine große Rolle.
Digitale Innovationen verändern das Gesicht von Sozialeinrichtungen und bieten neue Wege für effizientere Abläufe und verbesserte Dienstleistungen. In Verbindung mit neuen fachlichen Konzepten eröffnen moderne Technologien eine Vielzahl von Chancen für die direkte Unterstützung betreuter Menschen. Doch um den vollen Nutzen zu erzielen, sind kreative Strategien entscheidend, um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen und sicherzustellen, dass Sozialeinrichtungen ihren Auftrag effektiv erfüllen und den Menschen bestmöglich helfen können.
Im Jahr 2023 wurde in Deutschland von über 29 Millionen Menschen ehrenamtliche Arbeit geleistet . Sie sind eine der Säulen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und stabilisieren. In der Zukunft wird das Netz aus Familie, Nachbarschaft, Freundeskreis, Ehrenamt und bezahlten Kräften in ihrem Zusammenwirken immer wichtiger werden. Nur im motivierten und vernetzten Miteinander all der genannten Kräfte können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern. Die Stunden, die dabei durch ehrenamtliches Engagement zusammenkommen, sind unbezahlbar. Eine Arbeit, die nicht genug wertgeschätzt und gewürdigt werden kann.
Was bedeutet Arbeit für Menschen? Die Antwort darauf fällt sehr unterschiedlich aus. Für die meisten dient sie dem Lebensunterhalt, gibt dem Alltag Struktur und ermöglicht soziale Kontakte. Für viele ist die Arbeit darüber hinaus sinnstiftend, besonders in Sozialunternehmen berichten Menschen, dass sie die Arbeit als erfüllend erleben. Ob als Nachwuchsbeauftragte, Quereinsteiger oder als langjährig Mitarbeitender ist die Arbeit mit einem hohen Grad an Identifikation verbunden. Und das nicht nur in den klassischen sozialen Berufen der Alten- oder Heilerziehungspflege.
So unterschiedlich die sechs europäischen Länder sind, in denen die Stiftung Liebenau soziale Dienstleistungen anbietet, so unterschiedlich sind auch die Sozialsysteme. Trotzdem, oder gerade deswegen, können wir voneinander lernen und uns unterstützen. Das Fundament dafür sind gleiche Werte und eine Haltung zum Menschen, die Fürsorge, Begleitung und Betreuung auf Augenhöhe ermöglicht. Beispiele für internationalen Austausch sowie Statements von europäisch orientierten Funktionsträgern und Mitarbeitenden bieten die folgenden Seiten.
Zahlreiche Ratgeber geben Tipps für ein erfolgreiches Leben. Doch was genau bedeutet eigentlich Erfolg? Ist jemand erfolgreich der viel Geld verdient? Oder im Sport Bestzeiten erreicht? Oder einen großen Freundeskreis hat? Der Duden schreibt: Erfolg ist das „positive Ergebnis einer Bemühung“ oder das „Eintreten einer beabsichtigten, erstrebten Wirkung“. Erfolg ist also kein Zufall. Einem Erfolg geht vielmehr etwas voraus. Nämlich dass ein Mensch das erreicht, was er sich vorgenommen hat: ein Ziel. Erfolg ist also immer eine ganz persönliche Angelegenheit.
In der Stiftung Liebenau gibt es bereits heute viele Initiativen und Projekte, die darauf abzielen schonend mit Ressourcen umzugehen. Vom Job-Rad für Mitarbeitende und der größer werdenden E-Flotte im Stiftungsfuhrpark, über nachhaltige Anlagekriterien des Stiftungskapitals, inklusiven Quartiersprojekten sowie Holzbauprojekten aus stiftungseigenem Wald.
Jeden Tag übernehmen wir Verantwortung. Für unser persönliches und für unser professionelles Handeln, füreinander, für das Funktionieren unserer Demokratie und für unsere Umwelt – in Coronazeiten besonders auch für das Leben und die Gesundheit der Menschen in unserem Umfeld. Auch die Stiftung Liebenau übernimmt Verantwortung: als Arbeitgeber, als Unternehmen, als Interessenvertretung für Menschen, die unsere Hilfe beanspruchen. Wir beziehen Position zu ethischen und sozialpolitischen Entwicklungen, sind in Netzwerken tätig und achten auf ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Über 7000 Menschen tun es : Sie arbeiten bei der Stiftung Liebenau. Von der Controllerin über die Pflegefachkraft bis zum Jobcoach: Das Spektrum der Berufe und Tätigkeiten ist enorm. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Was heißt denn da eigentlich „Arbeiten bei der Stiftung Liebenau“? Lässt sich das einfach beantworten? Nein! Wir versuchen Ihnen trotzdem in unserem Dossier einige Hinweise darauf zu geben.
Hohe Fachlichkeit und nachhaltige Wirtschaftlichkeit spielen in der Stiftung Liebenau eine große Rolle. Wir berufen uns in unserem Leitsatz aber genauso auf eine christlich fundierte Menschlichkeit. Das unterscheidet uns einerseits von „klassischen“ Unternehmen, sorgt aber gleichzeitig für Verständnisprobleme. Wirtschaftlichkeit und Fachlichkeit scheinen klar definiert, aber wie sieht es mit der christlichen Menschlichkeit aus? Dem wollen die Beiträge in diesem Themendossier auf die Spur kommen.
Die Digitalisierung erreicht immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Sie verlangt Flexibilität und Bereitschaft zur schnellen Veränderung – insbesondere in der Sozialwirtschaft. Wie wir den Wandel gestalten, in welchen Bereichen wir Innovation vorantreiben und mit wem wir dazu kooperieren lesen Sie in unserem Themendossier „Sozial digital“
„Herr Doktor, ich habe Sodbrennen.“ Ein Satz, wie er vermutlich täglich in jeder Hausarztpraxis fällt. Schmerzen zu lokalisieren und zu verbalisieren ist für viele Menschen selbstverständlich. Bei Menschen mit Behinderungen und psychischen Begleiterkrankungen funktioniert dies jedoch oft nicht. Diese Patientinnen und Patienten durchlaufen oft mehreren Stationen, bis ihnen wirklich geholfen werden kann. Die St. Lukas-Klinik bietet spezielle Methoden für Diagnose und Behandlung. Bundesweit ist sie eines von insgesamt drei Kompetenzzentren für Menschen mit Behinderung.
Gute Arbeit leisten wir in der Stiftung Liebenau in vielen Geschäftsbereichen, an unterschiedlichsten Stellen. Dies gilt aber nicht nur für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für die vielen Betreuten, die in unseren Arbeitswelten tätig sind oder in unserem Berufsbildungsbereich die ersten Schritte in die Eigenständigkeit wagen. In unserem Themendossier "Gute Arbeit" stellen wir einige von ihnen vor.
Jede Familie wünscht sich gesunde Kinder. Doch die Realität ist manchmal eine andere. Betroffene Familien müssen lernen, mit dieser Situation umzugehen und benötigen bei der Erziehung eines Kindes mit Handicap in der Regel besondere Hilfen: Allein sich bei den professionellen medizinischen und erzieherischen Angeboten zurechtzufinden, ist für sie mit einem großen Aufwand verbunden. Zeitlebens bleiben sie "besondere" Familien: Die Bindung zu dem eigenen behinderten Kind und die Sorge um es, sind oft so stark, dass es Eltern auch im hohen Alter schwerfällt, die Verantwortung für das Kind abzugeben. In unserem Themendossier widmen wir uns diesen "besonderen" Familien und bringen Ihnen die Hilfsangebote der Stiftung Liebenau näher.
Das Thema „Wohnen“ betrifft uns in der Stiftung Liebenau an ganz unterschiedlichen Stellen. Wir planen, bauen und vermieten Wohnungen. Wo wir selbst als Akteur am Immobilienmarkt auftreten und welche Interessen wir damit verfolgen, erfahren Sie hier in unserem Themendossier „Wohnen“.